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Aus der Arbeit des Balzfelder Polizeidiener
Rochus Waldmann

Im Amtstagebuch des von 1906 bis 1944 als Balzfelder Polizeidiener und Ratsdiener im Dienst befindlichen Rochus Waldmann ist eine Reihe typischer Vergehen, die zur Verteilung von Strafmandaten Anlaß gaben, festgehalten. Stellvertretend sind die Jahre 1908 und 1924 ausgewählt. Die Gründe für die Erteilung von Strafmandaten zeigen, wie sich das dörfliche Leben im industriellen Zeitalter zu verändern begann. Waldmann, der mehrmals versuchte, die Zahl der Anzeigen zu reduzieren, wurde daraufhin jedesmal vom Bezirksamt Wiesloch zur vermehrten Ausstellung von Strafmandaten angehalten. Für den Fall, das er dem Wunsch nicht Folge leisten sollte, drohte ihm seine vorgesetzte Dienstbehörde Konsequenzen an. So blieb Waldmann häufig nichts anderes übrig, als die im Jahr zuvor zu wenig ausgestellten Strafmandate durch eifrige Tätigkeit im folgejahr wieder auszugleichen. Unter anderem führten 1908 folgende Ordnungswidrikgeiten zur Verhängung von Strafmandaten.